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Vorgänge im Werkstoff beim Rollieren

  • Hartmetall- oder Stahlrollen werden mit Druck über das Werkstück geführt und verdrängen die Oberflächenspitzen in die Randschicht. Das verdrängte Werkstoffvolumen fließt von unten in die sich anhebenden Profiltäler. Aus den Oberflächenspitzen entstehen so Oberflächenplateaus, die den hohen Traganteil rollierter Oberflächen bilden.

  • Im Ergebnis entstehen spiegelglatte Oberflächen von geringer Rautiefe (<1µm) mit reduzierten Gleitreibungszahlen.

  • Das Rollieren verfestigt die Oberfläche des Werkstücks in der Einflusszone, sodass die Verschleißfestigkeit, Korrosionsbeständigkeit
    und die Werkstoffermüdungsgrenze verbessert werden.

  • Da keine Volumenänderung auftritt, wird ungefähr die Hälfte der Oberflächenrauheit eingeebnet und das gleiche Volumen angehoben.
    Die erzielbare Endrautiefe ist unmittelbar zusammenhängend mit der Rauheit der vorbearbeiteten Oberfläche.
S008_240_l_Werkstoff S034_240_l_Mod_Aussen_Rz


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